Folgen

Warum ist die Kapazität meines Ersatzakkus niedriger als angegeben?

Wenn Du einen unserer Ersatzakkus in Deinem iPhone verbaut hast, kannst Du mithilfe der kostenlosen Software iBackupBot die Kapazität messen. Das Programm spuckt auch noch eine Reihe anderer Informationen über Dein iPhone aus. Wie es funktioniert, erklären wir in diesem Tutorial.

Nun ist es möglich, dass der mit der Software gemessene Wert des frischen Akkus von GIGA & Fixxoo nicht mit der angegebenen Kapazität übereinstimmt. Hast Du nun einen „gebrauchten“ Akku bekommen?

Nein, kein Grund zur Sorge. Unsere Akkus sind alle brandneu! Die Erklärung liegt in der Art und Weise, wie iBackupBot und ähnliche Programme die Kapazität des Akkus ermitteln. Sie nutzen dafür nämlich die iPhone-eigenen Bordmittel — und die sind rudimentär. Um die tatsächliche Kapazität in Milliamperestunden (mAh) einer Batterie korrekt zu ermitteln, sind teure Maschinen vonnöten. Gratis-Programme können das nicht und auch das iPhone selbst ist dazu nicht in der Lage.

Da es sehr aufwendig wäre, die Kapazität und den aktuellen Ladestand direkt zu ermitteln, „schätzt“ iOS ihn anhand eines weiteren Wertes, nämlich der elektrischen Spannung am Kontakt zwischen Akku und Hauptplatine. Diese Methode ist einfach, hat aber diverse Nachteile. Unter anderem liefert sie ungenaue Werte bezüglich der Kapazität.

Für die Akkustandsanzeige genügt natürlich eine ungefähre Messung. Auf ein paar Prozent mehr oder weniger kommt es im Grunde nicht an. Dies ist aber genau die Fehlertoleranz, die bei der Messung mit iBackupBot den Unterschied zur Nennkapazität ausmacht.

Die GIGA & Fixxoo Akkus werden mithilfe aufwendiger Prüfgeräte nach DIN-Vorschriften durchgemessen. Dabei weichen die Ergebnisse bei ein und demselben Akku im Vergleich zur Software-Messung um etwa 10 Prozent voneinander ab. Die präzisere Methode mithilfe des Prüfgeräts ergibt dabei stets nahezu optimale Werte (>99 Prozent der Nennkapazität).

Die Software zeigt dagegen nur etwa 91 Prozent der versprochenen Milliamperestunden an. So erklärt sich die scheinbar zu niedrige Kapazität der Akkus, wenn sie mit „Hausmitteln“ gemessen wird.

Für die kalte Jahreszeit empfiehlt es sich, den Akku vor dem Gebrauch für einige Minuten bei Zimmertemperatur aufwärmen zu lassen. Damit werden die normalen Leistungswerte dann wieder erreicht und einem Einsatz steht nichts mehr im Wege.

War dieser Beitrag hilfreich?
1 von 1 fanden dies hilfreich
Haben Sie Fragen? Anfrage einreichen

Kommentare

Powered by Zendesk